16-Kanal-Universal-Signal-Conditioner – USC16

USC -- Universal Signal Conditioner mit 16 Kanälen.

Während einer Inbetriebnahme oder auch in Prüfständen werden oft die unterschiedlichsten Sensoren montiert, deren Aufgabe es ist, elektrische oder physikalische Größen in elektrische Größen umzusetzen. Die Sensoren sind als Zwei-, Drei- oder Vierpol am Eingang der Konditionierungsschaltung (Modul) angeschlossen. Von diesen Modulen werden die eintreffenden Signale aufbereitet und in normierte Analogsignale konvertiert, um sie zur Auswertung bereit zu stellen. Falls erforderlich, übernimmt ein Konditionierungsmodul auch die Spannungsversorgung eines Sensors.

Da es technisch und wirtschaftlich unvorteilhaft wäre, für die Vielzahl unterschiedlichster Sensoren eigens dazu passende Konditionierungsschaltungen bereitzustellen, wurden die Module so entwickelt, dass mit einer begrenzten Anzahl von Modellen möglichst viele Sensoren angepasst werden können. Wegen dieser Vielseitigkeit der Module ist es erforderlich, diese für den Gebrauch mit einem bestimmten Sensor zu konfigurieren. Dazu sind die Module mit Jumpern, Lötadaptern und anderen Anpassungsmöglichkeiten ausgestattet worden. Für Standardanwendungen genügt das richtige Setzen der Jumper.

Alle Konditionierungsmodule sind als Steckkarten ausgeführt, passend für das Kartenmagazin des USC16. Aufdrucke auf der Bestückungsseite benennen Bauteilbezeichnungen und Anpassungsglieder.

Verfügbare Konditionierungsschaltungen:

LP200: I-W-A Berührungsloser Wegsensor
- Abgreifen analoger Messsignale von mehreren Auswerteelektroniken

LP210: Allgemeine Anwendung
-Spannungsmessung mit binär/dekadisch einstellbarer Verstärkung
(je nach Verstärker 1-2-4-8 oder 1-10-100-1000).
Applikationsbeispiele
- Drucksensoren
- Strom-Shunt, masseseitig (max. Gleichtaktspannung 10 V)
- Strommessung mit DC-Hall-Sensoren
- Luftströmungssensoren
- Temperatursensoren
- Durchflusssensoren
- Feuchte rel.
- Beschleunigungssensoren
- Level (Füllstandssensoren)

LP211: Sonderversion von LP210 mit hoher Verstärkung
- Mit zwei kaskadierten Instrumentenverstärkern (PGA205+PGA204/205).
- Gesamtverstärkung ist das Produkt der Verstärkung beider Instrumentenverstärker.
- Maximale Gesamtverstärkung = 64 (PGA205+PGA205) oder 8000 (PGA205+PGA204).
Im Interesse der Messgenauigkeit sollte die Gesamtverstärkung <2000 bleiben.
Applikationsbeispiele
- Aufbereitung der Millivoltsignale von Thermoelementen, wenn die Sonden bereits temperaturkompensiert und mit üblichen Kupferleitungen an den USC angeschlossen sind (Relativmessung mit Thermoelementen)

LP212: Anpassung von Widerstandstemperatursonden RTD
Applikationsbeispiele:
- RTD-Sensoren PT 100 (Alpha=0,385) Bereich -60...+190 / +240 / +540 °C
- RTD-Sensoren PT 1000 (Alpha=0,385) Bereich -60...+190 / +240 / +540 °C
- RTD-Sensoren PT 50 (Alpha=0,385) Bereich +-60 °C
- RTD-Sensoren MO 1000 (Alpha=0,300) Bereich -60...+190 / +240 °C

LP213: Anpassung von Potentiometern
Applikationsbeispiele
- Potentiometrischer Stellungsgeber

LP215: Dehnungsmessbrücken (DMS) und passive Sensoren auf DMS-Basis
- Anpassung und Nullabgleich
Applikationsbeispiele
- DMS-Messbrücke
- Drucksensoren KULITE

LP230: Frequenz/Spannung-Konvertierung (Frequenzmessung)
Applikationsbeispiele
- Pick-Up-Signale von Durchflusssensoren
- Frequenzmessung im Wechselstromnetz mit geeignetem Abgriff
- Drehzahlmessung

LP231: True-RMS/DC-Konvertierung von AC-Signalen
Applikationsbeispiele
- AC-Spannungsmessung
- AC-Strommessung mit Hallsonde

 
 
 
 
 
 
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